Heimweh nach Freiheit
Resonanzen auf Hermann Hesse
2012, erscheint im
Februar, ca. 300 Seiten, geb. mit
Schutzumschlag
ISBN 978-386351-030-5
ca. [D] 19,50 / [A] 20,10 /
sfr 27,90*
Empfehlen
Zum 50. Todestag am 9. August 2012, ein »Lesebuch« zu Hermann Hesse, mit
Originaltexten und "Resonanzen" aus schöner Literatur und
Wissenschaftsliteratur.
»Die Wirklichkeit ist das, worum man sich am
allerwenigsten zu kümmern braucht.«
Will sagen: »Ohne Magie war diese Welt nicht zu
ertragen.« Hermann Hesse
Hermann Hesse ist auch 2012, fünfzig Jahre nach seinem Tod,
einer der weltweit meistgelesenen deutschen Autoren. Dieser Band mit
literarischen Echos und Essays illustriert eindrücklich, worauf dieser Erfolg
beruht: Hermann Hesse ist über die Zeiten hinweg ein wunderbarer
Gesprächspartner, an- und aufregend, provozierend, belehrend, enervierend,
tröstlich – und auf vertrackte Weise immer freundlich.
Dieses Buch »Heimweh nach Freiheit« gibt die gute Möglichkeit,
sich mit einer Handvoll Hesse-Texte, die ins Buch aufgenommen sind,
auseinanderzusetzen. Verhandelt wird dabei weniger der Hesse des »Steppenwolfs«
oder des »Glasperlenspiels«, sondern der nicht minder faszinierende Meister des
Kleinformatigen: von Betrachtungen, Essays, Rezensionen, von autobiographischen
Skizzen, von Lyrik und kurzer Prosa. Es ist dieser Band »Heimweh nach Freiheit«
ein spannendes »Lesebuch« zwischen schöner Literatur und Wissenschaftsliteratur.
Gerade diese Kombination schöngeistiger und gelehrter Perspektive ergibt
reizvolle Fragestellungen: Was provoziert die Hesse-Lektüre bei wem – und auf
welche Weise? Wo genau bei Hermann Hesse bleibt die professionelle Leserschaft
aber hängen? Dass Schriftsteller anders lesen, schreiben und werten als Kritiker
und Wissenschaftler – und nochmals ganz anders die gebildete »gewöhnliche«
Leserschaft – das ist eine diesem »Resonanzen- Band« innewohnende,
einkalkulierte Provokation.
Stimmen zu Hermann Hesse:
»Hesse kann, was nur wenige können, er kann einen Sommerabend
und ein erfrischendes Schwimmbad und die schlaffe Müdigkeit nach körperlicher
Anstrengung nicht nur schildern – das wäre nicht schwer. Aber er kann machen,
dass uns heiß und kühl und müde ums Herz ist.« Kurt Tucholsky
»Hesse besitzt alle Eigenschaften, die ich aufs höchste schätze:
jene seltene und kostbare Verbindung von Eleganz und Tiefe, von künstlerischer
Disziplin und schöpferischer Kraft. Er besitzt außerdem einen ausgesprochenen
Sinn für Humor, was für einen deutschen Schriftsteller eine Ausnahme darstellt.
Er ist fähig, über sich selbst zu lachen, doch ohne Bitterkeit oder Zynismus,
sondern mit heiter-ironischer Distanz ...« André Gide
Und sie sind Hermann Hesse auf der Spur:
Peter Bichsel · J. Ulrich Binggeli · Urs Frauchiger Susanne
Fritz · Eveline Hasler · Henriette Herwig Franz Hohler · Alexander Honold ·
Nikolas Immer Nina Jäckle · Wolfgang F. Kersten · Händl Klaus Sonja Klein ·
Friederike Mayröcker · Klaus Merz Michel Mettler · Volker Michels · York-Gothart
Mix · Adolf Muschg · Hans-Georg Pott · Alois Prinz · Walle Sayer · Hansjörg
Schertenleib Sikander Singh · Jürgen Theobaldy · Florian Trabert · Peter Utz ·
Thomas Vogel · Peter Weber Volker Wehdeking · Peter K. Wehrli · Gabriele Wohmann
· Matthias Zschokke