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Vorbemerkungen


Hermann Hesses exorbitante Produktivität als Dichter, Schriftsteller, Rezensent und engagierter Korrespondent mit Lesern und zeitgenössischen Schlüsselpersönlichkeiten bewirkte eine Fülle an sekundärliterarischer Auseinandersetzung. Ein Teil dessen ist die bibliographische Erschließung seines Werkes und des Schrifttums über ihn
.

Zeitpunkte mit Ereignisdeterminanten haben immer wieder Wissenschaftler und Autoren veranlasst, mit retrospektiven Absichten chronologisch literaturanalytische Verzeichnisse zusammenzustellen. Bis heute haben Bibliographen für den sich weiterentwickelnden publizistischen Gesamtcorpus mit periodischen Kompilationen den Anschluss gehalten. Dadurch sind keine Lücken entstanden und die Aktualität ist - wenn auch verstreut - erhalten geblieben. Für den Forschenden ist es allerdings schwierig und mit erheblichem Zeitaufwand verbunden, aus dem Verstreuten Themenbezogenes gebündelt aus der Gesamtheit der Materialien zu finden.

Die sich im Aufbau befindende Datenbank kompiliert jetzt alle Quellennachweise aus bisher bekannten bibliographischen Verzeichnissen von selbstständigen und unselbstständigen Veröffentlichungen durch Überführung in die elektronische Archivierung in einer "quasi Datensuchmaschine". Neu aufgenommen wurden aus den Beständen öffentlicher Archive und privater Sammlungen darüber hinaus bislang nicht bekannte Publikationen. Insofern öffnet sich für Forschungszwecke und professionelle Nutzungen ein neues Kapitel für ein Gesamtverzeichnis des Schrifttums über Hermann Hesse.

 

(2) Höhe des Sommers Aquarellierte Federzeichnung (4 x 7 cm) als Teil eines Gedichttyposkripts an Dr. Feilke, Augenarzt in München, vom August 1933.



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Kommentar von Hesse

Wie empfindlich allerdings Hermann Hesses Sinn und Verständnis gegenüber der rezensierenden Kritik und deren Aussagen einzuschätzen ist, geht früh, nämlich 1899, bereits aus einer handschriftlichen Randnotiz hervor, die er in einer von seinem Verleger Eugen Diederichs zugeeigneten Ausgabe „Eine Stunde hinter Mitternacht“ hinterließ. Wilhelm von Scholz bemerkte eben zu diesen Prosastudien: “Der Inhalt des Buches steht unter verschiedenen stark hervortretenden fremden Einflüssen. An der oft kalten, unwahren, ästhetisch langweiligen Vorstellungswelt ist Stephan George schuld (1)." Hesses Bemerkung lautet: „Als die „Mitternacht“ gedruckt wurde, kannte ich von St. G. noch keine Zeile. Ich kannte ihn erst 1899 kaum. H.“
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(1) Wilhelm von SCHOLZ: Ein Neuromatiker.
In: Das litterarische Echo. Leipzig. Jg. 2, Heft,
Nr. 4 vom 15.11.1899, S. 322-323.


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(3) Hermann Hesse mit Hausangestellter. Ohne Datum.



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